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SMO Teil 1: Einfache Bissbehelfe
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Sensomotorische Okklusaltherapie
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Oft klappt die Therapie mit Bissbehelfen noch ganz gut, aber bei der prothetischen Versorgung kommt dann der Absturz. Woran liegt das?
Wie so vieles andere auch ist die Okklusionslehre von der Vorstellung einer fixen Scharnierachse dominiert, welche die vertikale Bewegung des Unterkiefers vorbestimmt. Entlang dieser Kreisbahn treffen sich die Zähne dann in einer Tripodokklusion, welche von den Front- und Eckzähnen "geschützt" ist. Das klingt gut, funktioniert aber nicht zuverlässig. Denn eine Retrusion bedeutet ja gleichzeitig, dass man die Front- und Eckzähne völlig außer Kontakt setzen kann. Wie sollen sie da noch die Seitbewegungen "schützen" können? So gerät nicht selten der wichtigste Aspekt der Okklusion aus dem Blickfeld: Ein sicheres und stabiles Okklusionsgefühl ohne Störkontakte bei der Funktion.
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Auch bei der Okklusalgestaltung muss fundamental umgedacht werden, wenn man wirklich voran kommen möchte. Jankelson, der mit Achsen und retrudierten Bisslagen gar nicht erst angefangen hat, bietet uns einen guten Ausgangspunkt. Er benannte z. B. Okklusalstopps nicht einfach nach ihrer Lage von bukkal nach lingual, sondern klassifizierte sie nach ihrem Störpotential und den Verlagerungen des Unterkiefers, die nötig sind, um ihnen im Falle einer Störung aus dem Wege zu gehen. Daraus ergibt sich dann eine folgerichtige Logik, wie bei Bissen in der Angle Klasse 1, 2 und 3 der Reihe nach einzuschleifen ist.
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Im ITMR beschäftigen wir uns nun seit über 40 Jahren mit Okklusion. Ja, Okklusion war sogar der Grund, warum das Institut ursprünglich von Dr. Walter Schöttl gegründet wurde, denn es ging um die Verbreitung der Aufwachslehre nach Lundeen, der seine Konzepte hier in Erlangen 1970 zum ersten Mal in Europa vorstellte. Die Zusammenarbeit von Walter Schöttl mit seinem langjährigen Zahntechniker Heinz Polz war enorm fruchtbar, führte zu vielen Weiterentwicklungen dieser Konzepte und mündete schließlich im biomechanischen Aufwachskonzept, das sich heute einer weiten Verbreitung erfreut. Eine ideale Voraussetzung für den nächsten Quantensprung: Die Loslösung vom Scharnierachsendenken, hin zum Verständnis der reflexgesteuerten Motorik des Unterkiefers: Das Senso-Motorische Okklusionskonzept!
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Neu: 2 Teilkurse
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Okklusaltherapie von einfachen Behelfen bis hin zu detaillierter sensomotorischer Okklusalgestaltung ist ein großes Thema, das gepaart mit möglichst viel praktischer Arbeit in einem einzigen Wochenende nicht mehr genug Zeit findet. Ab 2012 teilen wir daher den Kurs in zwei zweitägige Teile auf, die jeweils am Freitagmorgen um 9:00 Uhr beginnen und am Samstag gegen 17:00 Uhr enden. So kann man nach der Arbeit am Donnerstag bequem anreisen und hat den Sonntag zur Regeneration.
Im SMO Teil 1 lernt der Teilnehmer eine klare Strategie bei der Okklusaltherapie mit einfachen nonadjustierten und volladjustierten Behelfen. Am Beispiel des Myozeptors wird die Herstellung eines sehr effizienten elastischen Bissbehelfs von jedem Teilnehmer ebenso geübt wie die einzelnen Schritte bei der Eingliederung, bei Folgeterminen und bei Remontagen des Behelfs (mehr Details).
Kursthemen im SMO Teil 2 sind die Okklusallehre nach Jankelson, und die detaillierte sensomotorische Okklusalgestaltung. Hier fertigt sich jeder Teilnehmer selbst eine "Übungsokklusion" im Ober- und Unterkiefer an, wie auch eine myozentrische Bissorthese mit vollfunktionsfähigen Kauflächen (mehr Details).
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Zur Kursbuchung:
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SMO 1: Einfache Schienen, Erlangen 11.-12.5. 2012 Der Myozeptor: Elastisch und doch volladjustiert, schnell in Herstellung, Eingliederung und Anpassung. Der effiziente Einstieg in die CMD-Therapie! Aqualizer oder anteriore Jig: Wann und wie? 480,00 EUR (Einzelteilnahme) |
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SMO 2: Okklusion/Orthese, Erlangen 15.-16. 6. 2012 Das Okklusalkonzept nach Jankelson, die Gestaltung einer senso-motorisch störungsfreien Okklusion, Einschleifregeln, myozentrische Orthese. 520,00 EUR (Einzelteilnahme) |
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SMO 1: Einfache Schienen, Erlangen 5.-6. 10. 2012 Der Myozeptor: Elastisch und doch volladjustiert, schnell in Herstellung, Eingliederung und Anpassung. Der effiziente Einstieg in die CMD-Therapie! Aqualizer oder anteriore Jig: Wann und wie? 480,00 EUR (Einzelteilnahme) |
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SMO 2: Okklusion/Orthese, Erlangen 19.-20. 10.2012 Das Okklusalkonzept nach Jankelson, die Gestaltung einer senso-motorisch störungsfreien Okklusion, Einschleifregeln, myozentrische Orthese. 520,00 EUR (Einzelteilnahme) |
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Teambildungsprogramm
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Zahnarzthelferin (Beitrag 1/2 des Normalsatzes):
Parallel zum Kurs erfolgt eine spezifische Ausbildung: - Anfertigung von tiefgezogenen Schienen und Bissträgern - Anfertigung von Tiefziehformen für Provisorien - Anfertigung des Myozeptors (elastischer, volladjustierter Bissbehelf) - Richtige Auswahl und Umgang mit dem Aqualizer
Wir können nur wenige Teambildungsbuchungen pro Kurs annehmen, um die Gruppen klein und die Ausbildung individuell zu halten. Bitte zeitig buchen!
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Druckbare Version
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